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Das interessanteste U-Boot, von dem so ziemlich jeder gehört hat, ist Nautilus aus dem Roman des Jule Verne „Zweitausend Mailen unter dem Meer“.

In diesem Zimmer befindet sich ein LCD Ferseher (screen diagonal 80cm),   digitaler Fernseher, Fußbodenheizung, Kühlschrank mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken, Internet. Die Betten sind aus Massivem Holz, asugestattet mit speziellen orthopedischen Matratzen. Im Bad ist eine Dusche von Spitzenqualität mit Haartrockner und elektrischem beheitzten Fußboden (DEVI).

Galerie - Nautilus   Galerie - Nautilus   Galerie - Nautilus

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Jules Verne

16 891 Tonen. Genau dieses Gewicht hatten alle Schiffe, Segelboote, Boote, Bötchen und andere Wasserfahrzeuge welche er in 40 Jahren versinken ließ. Eine fast unglaubliche Leistung falls wir in Betracht nehmen, dass es sich um keinen Piraten oder Eroberer handelt, sondern um einen ganz einfachen Mann, welcher nur mit einer Waffe kämpfen konnte, und zwar mit dem Füller. Dieser Mann ist einer der bekanntesten Schriftsteller der wissenschaftlich-phantastischen und abendteuerlichen Literatur - Jules Verne.

Jules Verne kam am 8. Februar 1826 im französischen Nantes auf die Welt. Der Vater, ein berühmter Anwalt hat sich gar nicht gefreut als sein bis dahin gehorsamer Sohn beschlossen hat in seinen 11 Jahren das Elternhaus zu verlassen und sich als Schiffsjunge auf ein Schiff nach Indien anmustern ließ. Der Vater allerding unterbrach schnell die Pläne seines Sohnes und in der letzten Minute hohlte er ihn vom abfahrtbereiten Schiff. Zu Hause, mit der ausgiebigen Hilfe des Rohrstockes zwang er den kleinen Jules zu versprechen, das er das Elternhaus nie mehr verläßt. Vielleicht gerade dank dieses Erlebnisses widersetzte sich Jules ein paar Jahre später dem Willen des Vaters in der Anwaltstradition weiter zu machen und bevorzugte die Theater- und Literaturkunst.
Obwohl Verne das ganze Leben vom Reisen und Kennenlernen fremder exotischer Länder träumte, in wirklichkeit gelang er nie so weit. Als er erwachsen wurde, verließ er sein Geburtsort Nantes und zog nach Paris. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er allerdings in einer anderen französischen Stadt Amiense, wo er später auch starb. Francef verließ er nur wenige Male, als er Großbritanien und die Vereinigten Staaten besuchte. Allerdings die Länder, die er in seinen Büchern so spannend beschrieb: das weite russische Imperium, das schwarze Afrika, Ammazonien oder Indien besuchte er nur mit dem Finger auf der Landkarte.

In Pairs widmete er sich voll und ganz dem Theater und hatte gleich von Anfang an Erfolg. Später kamen zu den Theaterspielen die Romane hinzu, aber bis zu seinen 35 Jahren hatte er bei den Verlegern keinen Erfolg. Keiner von ihnen glaubte an den Erfolg der fantastischen Abenteuer, welche Verne in seinen Büchern beschrieb. Bis endlich eines Tages ein Verleger die Arbeit des jungen „Phantasierers“ doch annahm. Und er traf die richtige Entscheidung, Verne blieb seinem Guttuer treu den Rest seines Lebens, während dessen er 63 Romane schrieb und einige Erzählungen. In sehr kurzer Zeit wurde er zu einem der populärsten Schriftsteller. In seinem Zeitalter überraschte er die Leser mit seinen perfekten technischen Erfindungen, welche alle gewaagten Erwartungen und Vorstelungen überschritten. Verne war allerdings nicht der Autor aller dieser Gedanken und Ideen. Er war nur ein empfänglicher und empfindlicher Beobachter mit genügender Phantasie. Er beobachtete aufmerksam alle wissenschaftlich-technischen Versuche, die in der damaligen Zeit gemacht wurden und übertrug sie in seine Werke, in denen er sie mit einer Brise Abenteuer und Humor würzte. Und so während in der Wirklichkeit die Wissenschaftler und Techniker langsam und für den Preis großer Opfer vorwärts gelangten, Vernes Helden erlebten in vollem Maße aufregende Abenteuer sowohl auf der Erde, als auch unter dem Wasser oder in der Luft. Und gerade in dieser Leichtigkeit der Phantasie beruht der Erfolg seiner Werke. Milionen der Leser kauften sie, liehen sie sich aus, tauschten sie und zusammen mit den Helden erlebten sie das, wovon sie damals nicht einmal zu träumen wagten. Ganze Generationen der Leser genossen mit eingehaltenem Atem die Entdeckungsreisen und stürzten mit Spannung ins Unbekannte in großen komischen Maschinen. Obwohl uns heutzutage viele von Vernes Vorstellungen eher lächerlich als unglaublich erscheinen, haben wir dank seiner Werke die hervorragende Möglichkeit die Sachen zu vergleichen, welche er mit den Augen eines Fantasierenden sah und welche in der heutigen Zeit Bestandteile unseres alltäglichen Lebens sind. Wir können seine phantastischen Maschinen und die heutigen Maschinen einander gegnüberstellen, und auch diejenigen, die wir in unserer Zukunft anstreben. Schon in seinem ersten Buch Fünf Wochen im Luftbalon ließ er der Phantasie freien Lauf und in der Zeit als die Leute vom Fliegen nur träumten, ließ er seine Helden 5 spannende Wochen in der Luft verbringen. Einige Jahre später, in der Zeit wenn die Menscheit langsam an den Erfolg der Luftballons glaubte erschien sein Buch vom Robur dem Eroberer und seinem fliegenden Schiff Albatros mit 76 Proppellern. Und die Leser waren wieder schockiert und schüttelten misstraurisch den Kopf. Noch in der Nahen Vergangenheit war es unvorstellbar in der Luft zu schweben und jetzt wenn den Himmel die schon erprobten Luftbalons erobern, behauptet Verne in seinem Buch, dass „die Zukunft den fliegenden Maschinen gehört“ - Maschinen die schwerer sind als die Luft! Und heute? Über unseren Köpfen bewegen sich schon unzählige Mengen von Objekten die mit einem Stamm, Flügeln und Schwanz ausgestattet sind, sich unverrirbar und sicher ihren Zielen nähern und wir zittern nur mehr bei der Vorstellung, dass wir uns zusammen mit Robur in seine lärmende und schüttelnde fliegende Maschine setzen sollten. Mit der gleichen Genaugkeit sagte Herr Verne die Zukunft des Automobils hervor, obwohl sein künstlicher Elephant, der durch dampf befördert wurde, und auf dem die Helden durch das Land der Raubtiere herunzogen, auf den ersten Blick von den heutigen supermodernen und superschnellen Wagen entfernt ist. Vernes Aufmerksamkeit entging auch eine solche für die Menschheit natürliche Sache wie der Strom. Er ging sogar so weit, dass er dieseem Wunder ein ganzes Kapitel des Buchs Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer genannt „Alles auf Strom“ widmete. Die heutigen Elektroingenieure würden über den Erzählungen des Kapitäns Nemo darüber wie er Strom produziert und nutzt nur lachen. Auch nach mehr als einem Jahrhundert ist beffremdlich die Genauigkeit und Wohlgetroffenheit mit welcher der Held vom Strom spricht: „Es existiert eine mächtige, gehorsame, schnelle und leicht zugängliche Kraft, welche man für alles nutzen Kann. Sie leuchtet mir, wärmt mich, ist die Seele meiner Träume. Diese Kraft ist der Strom“. Jules Verne ging in seinen Träumen noch weiter. Im Buch Von der Erde auf den Mond schickte er Helden auf den entfernten Mond in der Zeit, wenn die Menschheit nur noch die Frage zu lösen versuchte wie man sich in der Luft halten kann.

Diese Phantasie wurde erst hundert Jahre später zur Wirklichkeit und interesant ist, dass den wirklichen Kosmonauten diese Reise ungefähr so lange dauerte wie denen aus den Romanen. Mit der gleichen Genaugkeit un Unverfehlbarkeit sagte er die Entdeckung der Atombombe und ihre Gefahr für die gesammte Menschheit hervor. Sollte Jules Verne eine Möglichkeit haben in die heutige Zeit hineinzuschauen, wäre er sicherlich nett überrascht davon, wie viele seiner Träume und Fantasien Wirklichkeit wurden. Er träumte von Reisen in die Mitte der Erde, von Ausflügen auf den Mond, und davon wie eines Tages die Technik den Menschen das Leben erleichtert. In der Zeit in der er seine Werke schrieb trat die Verwirklichung dieser Träume aus dem Rahmen der Möglichkeiten heraus. Für die Leser und Kritiker war er ein einfacher Schwärmer, der es gewagt hatte zu träumen. Heute, mehr als 100 Jahre später sind seine Träume Wirklichkeit und viele von ihnen gelangen viel weiter als es er selber prophezeihte. Und uns bleibt nur eine Frage. Wovon würde Herr Verne in seinen Werken heutzutage träumen?